
Ungefähr ein Jahr später, im September 1985, wurde die neue Missionsagentur als Adventist Frontier Missions offiziell organisiert. Clyde Morgan wurde gebeten als Präsident und verantwortlicher Direktor zu dienen. Nach der Vollendung seines Studiums im Dezember dieses Jahres widmete er seine Anstrengungen Vollzeit, unterstützt von seiner Frau Cathy, der Entwicklung von AFM. Es gab viele „magere“ Monate, da die finanzielle Unterstützung auf freiwilligen Spenden basierte, aber der Herr sorgte immer dafür, dass die Morgans weitermachen konnten.
Im März 1987 sandte AFM seine erste Missionarsfamilie, Marc und Aunie Scalzi mit ihren zwei Kindern, um eine Gemeinde unter den Ifugao im nördlichen Luzon auf den Philippinen zu gründen. Sie verbrachten sechs Jahre dort und hinterließen eine fest gegründete Gemeinde von ungefähr einhundert getauften Gliedern sowie mehrere Kleingruppen der Führung eines Ifugao Laien, den Marc dafür geschult hatte. Die Ifugao Gemeinde verkündigte weiterhin das Evangelium und wuchs innerhalb von zwei Jahren auf die doppelte Gliederzahl.
Während den nächsten Jahren startete AFM weitere Projekte auf den Philippinen, sowie in Papua-Neuguinea, der Mongolei, Kambodscha, Burkina Faso, Benin, Mali, Guinea, Albanien, Griechenland, Indien, China, Thailand und Nepal.
Von Anfang war es die Politik von AFM mit der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten auf jeder Ebene zusammenzuarbeiten und Arbeitsverträge mit jeder Division zu schließen innerhalb derer sich ein AFM Projekt befindet. Die Hilfe und Führung von Gemeindeleitern sowie die positiven Arbeitsbeziehungen mit ihnen und anderen Missionaren rund um die Welt werden außerordentlich geschätzt.
Im Herbst 1991 gingen Brad und Cathy Jolly in die Mongolei, um eine Gemeinde in diesem vorher unzugänglichen Land zu gründen. Im Oktober 1993, genau zwei Jahre nach der Ankunft der Jollys, hatten sie das Vorrecht zu sehen, wie die ersten mongolischen Siebenten-Tags-Adventistischen Gläubigen getauft wurden. Robert Folkenberg, der damalige Vorsteher der Generalkonferenz der Adventisten, reiste in die Mongolei um die Taufe selbst durchzuführen. Dieses Ereignis, wahrscheinlich mehr als jedes andere, zeigte dass AFM erfolgreich unter ablehnend eingestellten Völkergruppen arbeiten konnte.
Im November 1997 wurde die erste mongolische Adventgemeinde mit 26 Gliedern gegründet. Heute fährt AFM damit fort unerreichte Völkergruppen aller Hauptreligionen der Welt ins Visier zu nehmen.
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